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Lachen ist in jeder Hinsicht eine Wohltat!
Ernst sein ist modern. Während Menschen nach dem 2. Weltkrieg
täglich knapp 20 Minuten lachten, ist diese Zeit Heute auf ca.
6 Minuten gesunken.
Schallend, zurückhaltend oder bis zu Tränen gerührtes
Lachen, es gibt viele Variationen. Egal in welcher Form, Lachen ist
ein ausgezeichnetes Gegenmittel gegen Pessimismus und Stress. Aber
Lachen kann noch viel mehr bewirken. Entdecken Sie die zahlreichen
Wohltaten des Lachens.
Abgesehen von einigen Affen, die in der Lage sind Grimassen zu schneiden,
um ihrer Lebensfreude und ihrer Stärke Ausdruck zu verleihen,
ist das Lachen Menschensache. Wer wurde nicht schon von dieser vollkommen
unkontrollierbaren Macht überwältigt, von dieser ansteckenden
Glückswelle, die einen von Kopf bis Fuß erfasst? Abgesehen
von seiner positiven und befreienden Wirkung von Angst und Sorge,
löst das Lachen eine mechanische, entspannende und schmerzlösende
Wirkung auf den Körper aus.
Kurz, es wäre schade, die immense Kraft zu unterschätzen,
die eine Lachstunde bringt. Hören wir doch von Zeit zu Zeit auf,
so ernst zu sein: es geht schließlich um unsere Gesundheit!"
erklärt von Dr. Rubinstein, Neurologe, dessen Beruf, gepaart
mit seiner Frohnatur, ihn dazu gebracht hat, die positiven Auswirkungen
des Lachens auf die Gesundheit zu erforschen.
Ein geteiltes Vergnügen
Herzliches Lachen ist oft der Ausdruck einer großen Freude und
immer ein Moment des Wohlgefühls. Wir lachen alle gern, denn
das Glückgefühl, das uns unmittelbar zuteil wird ist gepaart
mit einer daraus erwachsenden, befreienden und lösenden Wirkung.
In sozialer Hinsicht, fällt dem Lachen eine Ehrenrolle zu. Es
ist eine wirklich universelle Sprache, eine wirksame Quelle der Kommunikation
vom Kindheitsalter an. Man lacht selten alleine, umso mehr als Lachen
ansteckend wirkt. Es erzeugt sofort eine gewisse Komplizenschaft in
einer kleinen Gruppe, und sogar eine echte Verbundenheit in einer
größeren Versammlung.
Ein natürlicher Mechanismus
Es ist schwierig einen so natürlichen Mechanismus wie das Lachen
zu definieren. Im streng körperlichen Sinne, ist es eine physische
unwillentliche Antwort auf ein gefälliges Gefühl. Es handelt
sich also um einen Reflex, der aus stoßweisem Ausatmen besteht,
in stimmlicher Begleitung (HA HA HA), ausgelöst durch ruckartige
Bewegungen des Zwergfells.
Eine beruhigende Wirkung
Wenn man lacht, spannen sich viele Muskeln an (im Gesicht, im Halsbereich,
die Atemmuskulatur, das Zwergfell und die Bauchmuskulatur) während
andere sich entspannen. So kann das Lachen einen nachlassenden Blutdruck
und die Öffnung der Bronchien bedingen. Länger andauerndes
Lachen, breitet sich wellenartig durch den gesamten Körper aus.
Die Redewendung "in die Hose machen vor Lachen" kann durch
das allgemeine Nachlassen der natürlichen Muskelanspannung durchaus
Wirklichkeit werden. Wenn Sie beim Lachen nicht mehr aufrecht gehen
können, dann liegt das an der Entspannung der Beinmuskulatur,
die Sie bald zum sitzen zwingt.
Eine verbesserte Sauerstoffzufuhr
Das Lachen fördert auf natürliche Weise den Luftaustausch:
es ist neben dem Gesang, dem Husten oder Niesen eine Aktivität,
die das Atmen über die Grenzen der gewöhnlichen Atmung ausdehnt.
Es wird tiefer eingeatmet, die Atempause ist länger und das Ausatmen
erfolgt stoßweise und zeitlich verlängert. Diese Form der
Atmung trägt zur Sauerstoffversorgung aller Körpergewebe
bei. Ablachen um mit ganzer Lunge zu atmen. Man muss erst darauf kommen.
Psychische Stimulation
Wie wirkt das Lachen auf unser Seelenleben? Die Nervenzellen kommunizieren
untereinander, mittels Molekülen, die man Neurotransmitter nennt.
Viele neurologische Erkrankungen haben ihren Ursprung in einer Fehlfunktion
dieser Vermittler. Beispielsweise löst ein zu niedriger Serotoninspiegel
Depression aus. Andere Neurotransmitter (Endorphin) sind natürliche
Schmerzmittel. Ein weiterer (das Adrenalin) ermöglicht unter
Stress schnell Körperreaktionen, die eine schnelle Flucht erlauben.
Das Lachen hat zweifellos eine Wirkung auf die Abgabe dieser Stoffe:
es stimuliert, regelt und moduliert die gewöhnlichen neurochemischen
Mechanismen.
Untersuchungen belegen, dass unabhängig davon, ob ein Lachen
spontan ist oder ohne Grund erzeugt wird, die gleichen Wirkungen ausgelöst
werden (physiologisch, wie psychologisch). Es werden Glückshormone
ausgeschüttet. Diese Aufheller sind rezeptfrei und verstossen
nicht gegen das Betäubungsmittelgesetz! Sie wirken Tage lang
nach.
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